Gottesdienst zum Sonntag Palmarum

mit Pfarrerin Martina Weber, Musik: Volker Jaekel

Gottesdienst zum Sonntag Palmarum

mit Pfarrerin Martina Weber, Musik: Volker Jaekel

EG 334: Danke für diesen guten Abend

Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider

  1. Danke für diesen guten Abend, / danke für jeden neuen Tag. /
    Danke, dass ich all meine Sorgen / auf dich werfen mag.
  2. Danke für alle guten Freunde, / danke, o Herr, für jedermann. /
    Danke, wenn auch dem größten Feinde / ich verzeihen kann.
  3. Danke für meine Tätigkeiten, / danke für jedes kleine Glück. /
    Danke für alles Frohe, Helle / und für die Musik.
  4. Danke für manche Traurigkeiten, / danke für jedes gute Wort. /
    Danke, dass deine Hand mich leiten / will an jedem Ort.
  5. Danke, dass ich dein Wort verstehe, / danke, dass deinen Geist du gibst. /
    Danke, dass in der Fern und Nähe / du die Menschen liebst.
  6. Danke, dein Heil kennt keine Schranken, / danke, ich halt mich fest daran. /
    Danke, ach Herr, ich will dir danken, / dass ich danken kann.

Lied EG 11,1-3.5: Wie soll ich dich empfangen

Text: Paul Gerhardt/Melodie Johann Crüger

  1. Wie soll ich dich empfangen / und wie begegn ich dir, o aller Welt Verlangen, / o meiner Seelen Zier?
    O Jesu, Jesu, setze / mir selbst die Fackel bei,
    damit, was dich ergötze, / mir kund und wissend sei.
  2. Dein Zion streut dir Palmen / und grüne Zweige hin,
    und ich will dir in Psalmen / ermuntern meinen Sinn.
    Mein Herze soll dir grünen / in stetem Lob und Preis
    und deinem Namen dienen, / so gut es kann und weiß.
  3. Was hast du unterlassen / zu meinem Trost und Freud,
    als Leib und Seele saßen / in ihrem größten Leid?
    Als mir das Reich genommen, / da Fried und Freude lacht,
    da bist du, mein Heil, kommen / und hast mich froh gemacht.
  4. Nichts, nichts hat dich getrieben / zu mir vom Himmelszelt
    als das geliebte Lieben, / damit du alle Welt
    in ihren tausend Plagen / und großen Jammerlast,
    die kein Mund kann aussagen, / so fest umfangen hast.

Lied EG 97: Holz auf Jesu Schulter

Text: Jürgen Henkys/Melodie: Ignace de Sutter

  1. Holz auf Jesu Schulter, von der Welt verflucht,
    ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
  2. Wollen wir Gott bitten, dass auf unsrer Fahrt
    Friede unsre Herzen und die Welt bewahrt.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
  3. Denn die Erde klagt uns an bei Tag und Nacht.
    Doch der Himmel sagt uns: Alles ist vollbracht!
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
  4. Wollen wir Gott loben, leben aus dem Licht.
    Streng ist seine Güte, gnädig sein Gericht.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
  5. Denn die Erde jagt uns auf den Abgrund zu.
    Doch der Himmel fragt uns: Warum zweifelst du?
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.
  6. Hart auf deiner Schulter lag das Kreuz, o Herr,
    ward zum Baum des Lebens, ist von Früchten schwer.
    Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehn.
    Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.

Gebet

Wir beten mit den Worten eines alten Kirchengebetes:

Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,
und es senke sich auf uns herab dein Erbarmen.
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht.
Lass, wenn des Tages Schein vergeht,
das Licht deiner Wahrheit uns leuchten.
Geleite uns zur Ruhe der Nacht
und vollende dein Werk an uns in Ewigkeit.

Vater Unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Auf dem Weg durch diese Nacht

Text: Eugen Eckert/Melodie: Horst Christill

  1. Auf dem Weg durch diese Nacht hüte uns dein Segen
    was zu tun ging, ist gemcht - was nicht, hilf ablegen.
    Bleiben Fragen, halt sie aus. Bleiben Zweifel, tröste.
    Trägt uns Gott dein Flügelschlag, wird gewiss ein neuer Tag.
  2. Auf dem weg durch diese Nacht, wenn die Kräfte schwinden
    sei bei uns Gott und gib acht, dass wir Ruhe finden
    Bleiben Träume, mal sie aus, blüht die Liebe, gieß' sie
    Trägt uns Gott dein Flügelschlag, wird gewiss ein neuer Tag
  3. Auf dem Weg durch diese Nacht lass uns untertauchen
    Gott bei dir und halte Wacht, weil wir Frieden brauchen.
    Drücken Lasten, heb sie auf,Bluten Wunden, heile.
    Trägt uns Gott dein Flügelschlag, wird gewiss ein neuer Tag.
  4. Auf dem Weg durch diese Nacht hüte uns dein Segen
    Gott, erhält uns deine Macht, können wir abwägen
    bleiben Ängste, halt uns warm, ist da Sehnsucht, still sie.
    Trägt uns Gott dein Flügelschlag, wird gewiss ein neuer Tag.

Offene Kirche

Pandemiebedingt ist Offene Kirche Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr
unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen.